Lisa Gnadl
Gerechtigkeit macht stark.

Pressemitteilung:

Nidda, 13. April 2018
Forstamt Nidda

Der Ausgleich zwischen Wald als Wirtschaftsfaktor und Naturraum muss im Mittelpunkt stehen

Die örtliche Landtagsabgeordnete der SPD Lisa Gnadl und der Sprecher der SPD-Fraktion für Forstwesen Heinz Lotz haben das Forstamt Nidda besucht und in einem fachlichen Austausch mit dem Forstamtsleiter Bernd Reißmann und dem Revierleiter in Gedern-Kefenrod Peter Graf die Herausforderungen für eine moderne und ökologisch nachhaltige Forstwirtschaft diskutiert.

Die Vertreter des Forstamts Nidda berichteten über die aktuellen Herausforderungen der Forstwirtschaft in Hessen. Insbesondere die Umsetzung der europäischen Kartellvorschriften sei für Hessenforst und die Forstämter eine große Herausforderung. Es müsse jetzt unter den neuen Rahmenbedingungen Lösungen gefunden werden, so dass weiterhin die wirtschaftlichen und ökologischen Aspekte berücksichtigt werden können. „Der Wald ist der größte und wichtigste Naturraum Hessens. Für uns ist die Abwägung zwischen Naturschutz und effizienter Bewirtschaftung Alltag“, so der Amtsleiter Reißmann.
Auch die Herausforderungen für die hessischen Kommunen durch die neue Gesetzgebung waren in dem Gespräch Thema. Durch die Gesetzesänderungen können erhöhte Kosten für die Pflege und Erhaltung der Wälder, die sich im kommunalen Besitz befinden, ergeben. „Für uns als SPD-Fraktion ist wichtig, dass die Kommunen nicht schlechter gestellt werden und die Belange des Naturschutzes durch die veränderte Organisation der Forstwirtschaft in Hessen nicht leiden“, macht Heinz Lotz deutlich. „Gerade der fachliche Austausch ist dabei für uns sehr wichtig. Wir wollen, dass unsere Wälder durch eine kluge Forstwirtschaft nachhaltig gestärkt werden. Im Bereich der Forstwirtschaft werden in den nächsten Jahren große Veränderungen auf uns zu kommen“, erläuterte Gnadl.

Auch in der östlichen Wetterau besitzen viele Kommunen Waldflächen, die durch Hessen-Forst gepflegt und bewirtschaftet werden. „Es ist mir wichtig, dass weder die Haushalte unserer Kommunen noch der Wald als Naherholungsgebiet und Naturraum leidet. Im Landtag werde ich mich für die Interessen unserer Kommunen auch bei diesem Thema einsetzen“, erklärte die örtliche Abgeordnete der SPD Lisa Gnadl.
„Der Nutzen des Waldes für die Allgemeinheit geht weit über die Holzgewinnung hinaus. Der Beitrag des Waldes für die Luft- und Wasserqualität, dem Schutz vor Bodenerosion, als Lebensraum für eine vielfältige Tier- und Pflanzenwelt und als Naherholungsort für die örtliche Bevölkerung ist für mich wesentlich. Eine auf Ökologie und Ökonomie ausgerichtete Beforstung kann sogar für mehr Artenreichtum in unseren Wäldern sorgen“, erklärte der Forstamtsleiter Reißmann den beiden Abgeordneten.

„Wir müssen in der Politik und der Bevölkerung immer wieder das Bewusstsein dafür schaffen, welcher Schatz unsere Wälder sind und deswegen werden wir uns als Fraktion auch weiterhin für eine nachhaltige Waldwirtschaft einsetzen“, erklärten Lotz und Gnadl gleichermaßen.

Auf dem Foto v.l.n.r.: Peter Graf, Bernd Reißmann, Lisa Gnadl, Heiz Lotz
Fotograf: Tobias Gniza

Lisa Gnadl

Sitemap